Pegida München blockiert! 09.11. wird für Nazis zum Desaster!

Am 09.11.2015 wollte Pegida München von der Münchner Freiheit zum Siegestor und wieder zurück „Spaziergang“. Doch über 3500 Gegendemonstranten verhinderten, dass etwa 150 Rassisten und verurteilte Neonazis an solch einen historischen Tag durch München marschierten. Am Ende kam es noch zu kleineren Auseinandersetzungen zwischen Nazis und Gegendemonstranten im U-Bahnhof Münchner Freiheit.

Für den 9.11.2015 meldete Pegida einen Aufmarsch vor der Feldherrnhalle an. Das KVR hatte diesen Aufmarsch verboten, da der 9. November ein historisch belastender Tag ist (Hitler- Putsch, Reichsprogromnacht, Maueröffnung…). Für diesen Fall meldete Pegida eine zweite Demonstration bei der Münchner Freiheit unter dem Motto „Fall der Mauer am 9.11“ an, den das KVR auch verbot. Doch Pegida klagte gegen das Verbot und bekam vom Gericht recht und durfte marschieren.
Für denselben Tag meldete das Bündnis „München ist Bunt“ in Gedenken an die Opfer des NS eine Demonstration vor der Feldherrnhalle an. Mehr als 1000 Münchner und Münchnerinnen kamen zum Odeonsplatz und zeigten, dass Rassismus in München kein Platz hat.
Ebenfalls mobilisierten einige Antifa Gruppen zu einer Demonstration um 18 Uhr vom Sendlinger Tor zum Geschwister- Scholl- Platz. Etwa 500 Menschen riefen Antifaschistische Parolen und zeigten, dass sie den Nazis keinen Platz geben wollen.
Als die Kundgebung am Geschwister- Scholl- Platz ankam, stoppten mehrere USK Truppen und Hamburger Gitter die Demonstration. Von da an machten sich Mehrere dutzend Antifaschisten auf, den Aufmarsch zu blockieren. Durch einige Nebenstraßen gelang es ihnen auf die Route der Nazis zu kommen. Mit der Zeit kamen immer mehr Menschen, die sich trotz des hohen Polizeiaufgebotes auf die Straße setzten und Pegida blockierten. Die etwa 500 Menschen, die die Route blockierten liefen direkt zur Münchner Freiheit, um dort weitere Münchner und Münchnerinnen zu unterstützen.
Kurz vor 20 Uhr gab ein Sprecher von Pegida durch, dass sie heute nicht Spazieren werden. Danach wurde die Stimmung immer aggressiver. Nazi-Hooligans um Thomas Schatt versuchten immer wieder aus dem Käfig zu gehen. Als sie das erste mal über die Gitter stiegen, kam es zu kleineren Auseinandersetzungen zwischen Pegida und Gegendemonstranten, welche die Polizei schnell unterbinden konnte indem Sie die Nazis wieder in den Käfig brachten.
Kurz nachdem Pegida die Veranstaltung beendete und die Polizei die Rassisten und Nazis in den U-Bahnhof begleitete, kam es wieder zu kleineren Auseinandersetzungen zwischen linken und rechten Demonstranten.

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